Endlich mehr Zeit für mich!

     
  Wessen Kind mit Bauklötzen baut :                

... hat ein gutes Gewissen (Freizeit trotz PISA):

Heutzutage wird den Eltern eine hohe Verantwortung im Hinblick auf die Erziehung auferlegt. Die Gesellschaft und nicht zuletzt Untersuchungen wie z.B. die Pisastudie verlangen, dass unsere Kinder nicht allein mit viel Spaß spielen, sondern bitte auch pädagogisch sinnvoll und vor allem mit vorzeigbaren Lernergebnissen. Das setzt uns manchmal ganz schön unter Druck. Wie schön, dass das Spiel mit den Holzklötzen gleich mehrere „Pflichten“ auf der Pädagogik-Liste erfüllt!

 

 

... hat mehr Zeit für sich:

Denn während  Ihr Nachwuchs mit viel Spaß und Ausdauer die schönsten Bauwerke kreiert, lehnen Sie sich gemütlich zurück und genießen Ihre freie Zeit -  es sei denn der Spieltrieb kommt in Ihnen hoch und Sie möchten unbedingt mitspielen...

 

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„Holzbausteine begleiten Kinder vom ersten bis in das zehnte Lebensjahr. Und sie fördern mit ihren schlichten Formen erstaunlich viele Fähigkeiten. Bausteine sind schon für Säuglinge verlockend. Die glatte, warme Oberfläche verführt zum Greifen, Lutschen, Knabbern. Wenige Monate später legen Kleinkinder mit Bauklötzen erste Muster. Erst neben-, später übereinander... So ein Buchenhölzchen hält alles aus, was Kindern einfallen kann. Und sie lernen viel beim Bauen. Ergotherapeuten wie Solveigh Rogge schwärmen vom Effekt beim Holzklotzbau: "Es trainiert die Hand-Hand-Koordination, fördert die Kreativität und hilft dem Kind, die Raum-Lage-Wahrnehmung zu verbessern." ... Mädchen wie Jungen müssen dabei kreativ planen, um aus den flach am Boden liegenden Hölzern schon im Kopf das werdende Flugzeug aufsteigen zu lassen. Diesen schöpferischen Akt, der Mädchen übrigens leichter fällt als Jungen, halten viele Psychologen nicht nur für die Quelle späterer Kreativität, sondern für die Wiege einer ausgeglichenen Persönlichkeit. Daher sollten Eltern Kindern nicht nur Bauspielzeuge schenken, sondern die Werke auch würdigen.“

(aus: "Kleine Baumeister - wer früh mit Bauklötzchen spielt, fördert die Kreativität und kann später besser einparken. Von Thomas N. Riens)