Spiele für Kinder

„Im Allgemeinen leiden Kinder keinen Mangel an Kinderspielzeug, wie der Blick in ein normales Kinderzimmer zeigt. Ob die vielen bunten Dinge auch bespielt werden steht auf einem anderen Blatt. Bei Spielsachen gilt vor allem eins: Weniger ist mehr. Ganz allgemein gesagt brauchen Kinder umso weniger Dinge, je kleiner sie sind. Ein einziges, gut ausgesuchtes Kinderspielzeug bringt dem Kind mehr Lebensfreude als zehn unüberlegt eingekaufte Sachen.“
(Aus: Kinderspielsachen – Gute Geschenke für Kinder)

Qual bei der Spielzeugwahl?


Viele Spiele begeistern die Kinder leider nur kurzfristig. Sie sind zwar bunt und machen tolle Geräusche, bergen aber nur wenige Spielmöglichkeiten und auch die sind schon nach kurzer Zeit von den Kindern ausgereizt. Nach wie vor sind die klassischen Kinderspielsachen wie Puppe, Teddybär und Bauklötze für kleine Kinder geeigneter, als komplizierte ferngesteuerte Fahrzeuge, elektronische Lernspiele o.ä.

Bauklötze – ein Klassiker im Kinderzimmer

„Holzbausteine begleiten Kinder vom ersten bis in das zehnte Lebensjahr. Und sie fördern mit ihren schlichten Formen erstaunlich viele Fähigkeiten. Bausteine sind schon für Säuglinge verlockend. Die glatte, warme Oberfläche verführt zum Greifen, Lutschen, Knabbern. Wenige Monate später legen Kleinkinder mit Bauklötzen erste Muster. Erst neben-, später übereinander… So ein Buchenhölzchen hält alles aus, was Kindern einfallen kann. Und sie lernen viel beim Bauen. Ergotherapeuten wie Solveigh Rogge schwärmen vom Effekt beim Holzklotzbau: „Es trainiert die Hand-Hand-Koordination, fördert die Kreativität und hilft dem Kind, die Raum-Lage-Wahrnehmung zu verbessern.“ … Mädchen wie Jungen müssen dabei kreativ planen, um aus den flach am Boden liegenden Hölzern schon im Kopf das werdende Flugzeug aufsteigen zu lassen. Diesen schöpferischen Akt, der Mädchen übrigens leichter fällt als Jungen, halten viele Psychologen nicht nur für die Quelle späterer Kreativität, sondern für die Wiege einer ausgeglichenen Persönlichkeit. Daher sollten Eltern Kindern nicht nur Bauspielzeuge schenken, sondern die Werke auch würdigen.“
(Aus: „Kleine Baumeister – wer früh mit Bauklötzchen spielt, fördert die Kreativität und kann später besser einparken. Von Thomas N. Riens)